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Warum wir omul open-sourcen

Wir geben omul als Open Source frei — quelloffen unter der AGPLv3. Das ist keine PR-Geste, sondern eine strategische Entscheidung. Hier ist die ehrliche Begründung.

Der Slot war leer

Wer heute „Mentimeter Alternative“ googelt, findet Vendor-SEO von vorne bis hinten — aber kein einziges quelloffenes Tool, das gepflegten Code, ein poliertes Produkt und eine Cloud für tausende Teilnehmende kombiniert. Es gibt gute OSS-Projekte in der Nische, aber keines schließt diese Lücke ganz.

Genau da setzen wir an — mit omul, der Open-Source-Mentimeter-Alternative: unbegrenzte Teilnehmer, ohne Anmeldung, DSGVO-konform und selbst hostbar — mit einem Produkt, das sich anfühlt wie ein kommerzielles Tool, weil es eines ist.

Distribution steckt im Produkt, nicht im Werbebudget

Wir kaufen keine Anzeigen und verschicken keine Cold Mails. Unsere Verbreitung steckt im Produkt und im Geschäftsmodell: Jede Abstimmung ist eine Einladung, jedes Event eine Bühne. Open Source ist ein Teil davon — quelloffener Code ist die zitierfähigste, vertrauenswürdigste Form, ein Werkzeug zu verbreiten.

Self-Hoster sind für uns kein entgangener Umsatz, sondern Distribution und der Anfang des Enterprise-Funnels. Deshalb ist Self-Hosting kostenlos und bleibt es.

Warum AGPL — und nicht nur „source-available“

Wir hätten eine Lizenz wählen können, die den Code nur ansehbar macht, aber echte Freiheiten verweigert (BSL, FSL). Dann wäre der Claim „Open Source“ schlicht falsch, und die Community-Dividende wäre weg. Also: AGPL-3.0 für den Produkt-Kern, MIT für das Embed-SDK.

Der Code ist frei, der Name „omul“ ist geschützt. Du darfst omul betreiben, prüfen und forken — nur nicht unter unserer Marke vertreiben. Das ist der faire Deal zwischen offenem Code und einer tragfähigen Cloud.

Unbegrenztes Free ist Infrastruktur-Wahrheit

Bei uns kostet ein zusätzlicher Teilnehmer eine WebSocket-Verbindung auf einer Box, die ohnehin läuft — also praktisch nichts. Unser unbegrenztes Free-Tier ist deshalb kein Lockmittel mit Hintertür, sondern die ehrliche Konsequenz aus der Technik. Kein 50-Teilnehmer-Limit, keine Sperre nach dem Event.

Was frei ist, bleibt frei

Andere Tools haben ihr Free-Tier wiederholt verschärft. Diesen Flüchtlingsstrom fangen wir auf — und geben zugleich ein öffentliches Versprechen: Was heute frei ist, bleibt für Bestandsnutzer frei. Die künftigen Preise stehen ab Tag 1 offen auf unserer Preisseite, damit niemand einen Rug-Pull fürchten muss.

Cloud first, konservativ mergen

Offen zu sein heißt nicht, jede Erwartung zu erfüllen. Unsere Pflege-Politik ist bewusst schlicht: Die gehostete Cloud treibt die Prioritäten, Beiträge mergen wir konservativ und überlegt. So bleibt das Projekt langfristig pflegbar — und ehrlich in dem, was es verspricht.

Neugierig geworden? Teste die Cloud in unter einer Minute oder hol dir den Code und hoste selbst.

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